Für den Rathausturm wurden heute neue Fotos gemacht.

Auf der Ebene der Turmuhr (nach 4 Seiten) gibt es im 8-eckigen Grundriss zusätzlich 4 kleinere Doppelfenster, die jeweils versetzt zu den Uhren angebracht sind.

Laut Telefonkompass zeigen die Fenster dabei nach 35°, 112°, 194°, 298° jeweils bezogen auf einen Norden bei 0°. Diese Zahlen sollten aber nur als grober Anhaltspunkt gesehen werden. (Der Turm scheint nicht genau nördlich ausgerichtet zu sein, so dass Uhren und Fenster auch nicht auf "schönen" Winkeln liegen.)

3 dieser 4 Fenster sind dabei durch eine Bretterwand abgetrennt, die auch die Uhrenmechanik vom öffentlichen Teil trennt. Lediglich das nördliche Fenster ist vom Aufgang her direkt zugänglich.

(Reihenfolge: Nord, Süd, West, Ost)

Nord (Nord-Nord...
Nord (Nord-Nordost, 35°) Nord (Nord-Nordost, 35°)

Süd (Süd-Südwes...
Süd (Süd-Südwest, 194°) Süd (Süd-Südwest, 194°)

West (West-Nord...
West (West-Nordwest, 298°) West (West-Nordwest, 298°)

Ost (Ost-Südost...
Ost (Ost-Südost, 112°) Ost (Ost-Südost, 112°)

Eine dauerhafte Stromversorgung besteht für die Turmuhr bereits. Problematisch dürfte die Anbringung bzw. der Empfang hinten den Scheiben sein. Diese waren heute vollständig vereist.

Backboneverbind...
Backboneverbindungen Backboneverbindungen

Während der Sitzung der Lenkungsgruppe am 20.12.2016 wurde die, anhand der Bewertungsmatrix ermittelte, Ausbaurangfolge beschlossen.

Im nächsten Schritt wird die AG Technik die technischen Rahmenbedingungen (Anzahl der Router, Stromversorgung, usw.) für den Ausbau festlegen, so dass anschließend ein Aufmaß erstellt werden kann.

  1. Stadion der Freundschaft
  2. Feuerwache Mitte
  3. SBBS Gesundheit+Soziales
  4. Debschwitzer Schule
  5. Feuerwache Süd
  6. Zwötzener Schule (Grundschule und 8. Regelschule)
  7. Ostschule
  8. Staatliche Integrierte Gesamtschule
  9. Ostvorstädtische Turngemeinschaft
  10. Rathausturm
  11. Volkshochschule
  12. Erich-Kästner-Grundschule
  13. Astrid-Lindgren-Grundschule
  14. Karl-Harnisch-Stadion
  15. Panndorfhalle

 

Nach Aussage eines Mitarbeiters der Telekom Deutschland GmbH (Geschäftskundenservice Großkunden) ist es "... der Schule überlassen, ob sie die Schüler per LAN oder WLAN den T@School-Anschluss für den Unterricht nutzen lassen...".

Es gibt also keinen Grund, das schulinterne WLAN nicht als Freifunk-WLAN zu realisieren und damit den Wartungs- und Installationsaufwand zu verringern. Insbesondere das Flashen und die Heranführung der Schüler an WLAN, OpenWRT, Routing usw. im Rahmen einer Technik AG oder des Informatikunterrichtes ist also möglich.

Eine administrative Nutzung (z.B. Anbindung des Verwaltungsnetzes der Schule per VPN) ist explizit ausgeschlossen. Dies steht auf einer tieferen Ebene der Datenfreiheit laut Freifunk-PPA entgegen, entspricht damit aber der marktüblichen Praxis bestimmte Ports/Dienstleistungen (z.B. Filesharing) durch die AGBs der Provider für unzulässig zu erklären.

Ein Meshing über die Schulgrenzen hinaus, wird nicht durch den pädagogischen Anspruch der @school-Anschlüsse abgedeckt.

Dem Freifunk-Anspruch zur Vernetzung von Nachbarschaften ist an dieser Seite also nicht geholfen. Die Gewöhnung der Schüler an ein freies WLAN, die Verbreitung der Freifunk-Idee, sowie der technische und soziale Bildungsgedanke wiegen diesen Nachteil allerdings möglicherweise auf.

Die im Bewerbungsschreiben und auch im abschließenden Förderantrag verwendeten Begriffe erfordern eine Konkretisierung und Abgrenzung.

Um die Einordnung des Projektes in die Freifunk-Community verständlicher zu gestalten, wurde der Lenkungsgruppe ein einfaches 3-Ebenenmodell vorgestellt, das im folgenden beschrieben wird.

Die 3 Ebenen lassen sich am einfachsten durch die Reichweite der Sendeeinrichtungen (APs, Router usw.) charakterisieren.

  1. Richtfunk/Backbone (> 500 m)
  2. Mesh (> 200m, < 500 m)
  3. Clients/Hotspots (< 200 m)

Freifunk als Idee umfasst alle 3 Ebenen. Der typische Anwendungsfall, das Mitmachnetz, erstreckt sich jedoch hauptsächlich auf Ebene 3, indem dort Router aufgestellt und ein WLAN-Signal für Endgeräte abgestrahlt wird. Mit der Aufstellung weiterer Router und der (einfachen) Vernetzung in der Nachbarschaft wird Ebene 2 erreicht, während die oberste Ebene erst mit anspruchsvollerer Technik erschlossen wird.

Ein Fokus des Geraer Antrages liegt in der Bereitstellung eines stadtweiten Backbonenetzes, dass der Verbindung lokaler "Inseln" dient um ein übergeordnetes, größeres Netz zu schaffen.

Neben diesem Backbone (als Ebene 1) wird auch auf den Aufbau von "Andockstationen" Wert gelegt, die in diesem Modell die Ebene 2 bilden. Hier wird darauf abgezielt, die lokale Vernetzung zu fördern und direkt die Motivation der Bürger zum Mitmachen zu aktivieren. Dies geschieht nicht (ausschließlich) durch die kostenlose Bereitstellung von Internetzugangsplätzen (Hotspots), da hier statt "Mitmachen" ein reines Nutzerverhalten erzielt wird.

Sowohl die erste als auch die zweite Ebene sind problemlos ohne die Bereitstellung eines Internetzuganges denkbar, da sie nur der Vernetzung untereinander dienen sollen. Erst ab Ebene 3 ist die Bereitstellung von Diensten für Endgeräte, wie bspw. dem Internet, als dem momentan meistgenutzten Angebot, nötig. Durch das Konzept werden Hürden auf dieser Ebene abgebaut und Bürger zum Mitmachen angeregt.

Die Fördermittel werden vorrangig, aber nicht ausschließlich zur Realisierung von Projekten auf den Ebenen 1 und 2 eingesetzt und in diesem Sinne priorisiert. Projekte auf Ebene 3 können dennoch entsprechend den schon existierenden Standorten (VHS, KuK, Rathaus/Markt) umgesetzt werden.

Zwischen der Deutschen Bahn und der Telekom gibt es eine Vereinbarung zur ausschließlichen WLAN-Bereitstellung auf Bahnhöfen durch die Telekom.

Mieterflächen sind davon nicht betroffen und stehen damit weiterhin zur Verfügung.

(Quelle: Frau Lindner, stellv. Geschäftsführung Bahnhofsmanagement Gera/Chemnitz am 14.12.2016 nach Rücksprache im Unternehmen)